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Inkubation von Halsbandleguan Eiern

Reptilienart > Halsbandleguan

Für jeden angagierten Terrianer ist die Zucht die Krönung. Natürlich sollte man sich man VOR der Zucht ein Paar Sachen überlegen, zu finden unter den Punkt Nachzucht.


Fangen wir mal mit der Technik an.

Inkubatoren

Einer der bekanntesten Inkubatoren ist der von Lucky Reptile Nursery II. Von mir jedoch nicht zu empfeheln. Das als Vorteil angepriessene Merkmal das zwischen den oberen und unteren Bereich ca 3-4°C Unterschied ist, ist kein gewollte Vorteil, sondern einfach nur technisch bedingt. Bei professionellen Schrankinkubatoren ist dies nicht der Fall!

Ansosnten sind die Flächeninkubatoren von ZooMed, Bruja oder Hobby nicht schlecht.

All diese Inkubatoren haben einen Nachteil:  Bei einer Fehlfunktionen, ist  alles hinüber. Wir hatten es mal mit dem Lucky Reptile Nursery, welcher bei Bartagemeneiern meinte plötzlich, so weit wie möglich runter zu kühlen gefolgt, von einem Dauerheizen--> Hartgekochte EIer.

Daher sollte immer eine zweite Temperaturregelung (einstellbares Thermostat) , welches als 'Notaus' fungiert und auch nicht von selbst alles wieder ein schaltet, vorhanden sein.


Wir persönlich verwenden seither unsere eigenen Inkubatoren, welche auf ein Wasserbad basieren. Wir halten hier ganz leicht eine Genauigkeit von +/-0,1°C und Luftfeuchte ist immer über 90% rLf. Durch integierte Doppelregelung (zwei komplett unabhängige Regelkreise) ist eine max Über/Untertemperatur von 2°C gewährleistet.


In der freien Natur vergräbt das Weibchen die Eier in bis ca 50cm Tiefe in einer Art Eihöhle. In dieser Tiefe ist kaum eine Temperatur- und Luftfeuchteunterschied, während der Inkubationszeit zu finden. Es gibt natürlich keine Staunässe noch kommt in dieser Tiefe zu viel Feuchtigkeit zu den Eiern und durch die 'Höhle' ist auch ein kleiner Lufträum um die Eier zu finden.  Das Inkubationsmaterial sollte dies simulieren.


Inkubationsmaterial

Vermiculite

Alt bekannt ist das Vermiculite. Kann verwendet werden, dann aber als 'grobe' Ware (5-7mm). Hier hat man noch genügend Lüft zwischen den Körnern. Das Vermiculite so befeuchten das keinerlei Wasser mehr aus dem Vermiculite austritt, wenn man es in der Hand presst. Für uns fühlt es sich ggf nicht mehr feucht an, ist es aber. Die Körner sollten noch zusammenkleben wenn man diese zusemmen presst.

Gebrannter Ton / Japan Lehmerde

Als Gemisch mit Vermiculite oder auch pur eingesetzt, mehr als ein Ersatz für das Vermeculite. Auch hier, es darf nicht tropfen. 


Wichtig: Eier benötigen Feuchtigkeit zum wachsen. Wenn das Inkubationsmaterial weniger feucht ist wie das Ei und es keine hohe Luftfeuchte gibt, wird das Inkubationsmaterial, Feuchtigkeit aus dem Ei ziehen! Man erkennt dies an leichten Dellen im Ei. Das dies nicht geschieht, muss evtl. nach gefeuchtet werden! Dies sollte jedoch nur mit eine kleinen Spritze passieren. In keinem Fall dürfen Eier direkt mit Wasser in Berührung kommen, diese werden anfangen zu verpilzen!.Nach Zugabe des Wassers sollten die Dellen nach einigen Tagen verschwinden. GGf. vepilzte Eier sofort entfernen.


EIER

Nach der Eiablage kann man innerhalb den ersten 12-24Std die Lage des Ei's noch verändern danach nicht mehr. D.h. wenn das Weibchen die Eier abgelegt hat, sofort suchen und die Eier in die Braplast Boxen mit den Inkubationssubstrat legen. Wenn man erst nach den 24Std. die Eier sucht, die Lage mit einem kleinen Strich(Kugelschreiber) oben auf dem Ei markieren und ohne Lageveränderung in die Box legen.


Inkubationstemperatur Halsbandleguan:

27-35°C

Am besten 29-30°C höchste Schlupfrate (bei uns fast immer 100%) und ausgeglichenen Geschlechterverhältnis

unter28°C mehr Männchen

über 31°C mehr Weibchen

ab 33°C fast nur Weibchen,  jedoch schlechte Schlupfrate ggf mit Missbildungen


Inkubationsdauer Halsbandleguan

bei 30°C 56-58Tage

Je wärmer desto kürzer

 
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